Hier finden Sie die wichtigsten Infos, die unsere Kanzlei auf der Grunerstraße 133 in Düsseldorf betreffen.

Das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz ist nach der Zustimmung des Bundesrates „in trockenen Tüchern.“ Insbesondere die zeitlich befristete Senkung der Umsatzsteuersätze soll dazu beitragen, dass die Wirtschaft schnell wieder in Schwung kommt. Die Senkung der Steuersätze hat zur Folge, dass Unternehmer – sofern noch nicht geschehen – schnellstens Anpassungen bei den Verbuchungs- und Kassensystemen vornehmen müssen.

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

 

  • Die Kosten eines Zivilprozesses, in dem ein Erbe vermeintliche zum Nachlass gehörende Ansprüche des Erblassers geltend gemacht hat, können nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs als Nachlassregelungskosten bei der Erbschaftsteuer abzugsfähig sein.

 

  • Bei fehlender zeitnaher Umsetzung einer in einem Versorgungsvertrag vereinbarten Erhöhung der Barleistungen scheidet ein Sonderausgabenabzug für die Versorgungsleistungen aus. Diese Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Regelungen im Übergabevertrag tatsächlich durchzuführen.

 

  • Die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte deckt arbeitstäglich einen Hin- und einen Rückweg ab. Legt ein Arbeitnehmer an einem Arbeitstag nur einen dieser Wege zurück, ist für den betreffenden Arbeitstag nur die Hälfte der Entfernungspauschale als Werbungskosten zu berücksichtigen. So lautet eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs.

 

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für August 2020. Viel Spaß beim Lesen!

Infoblatt 8-2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Geschäftspartner,

 

auf dem Höhepunkt der CORVID 19 Pandemie im Frühjahr dieses Jahres hat das Land NRW Zuschüsse in Form von NRW Soforthilfen den Unternehmen zur Verfügung gestellt.

 

Das Land NRW hat jetzt ein ca. 5 minütiges Informationsvideo zur „Ermittlung des Liquiditätsengpasses – NRW Soforthilfe 2020“ zusammen mit einem FAQ online gestellt, welches alle wesentlichen Eckpunkte zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses bzw. zu einer Rückzahlung evtl. zu Unrecht erhaltener Zuschüsse für Sie erläutert.

 

Sofern Sie die Corona-Soforthilfe in Anspruch genommen haben, möchten wir Sie bitten sich dieses Video, sowie den als Anlage beigefügten FAQ zeitnah an zuschauen.

 

Die Frist zur Rückmeldung über das Rückmeldeformular im E-Mail-Link endet am 30. September 2020.

 

Die Frist für eine mögliche Rückzahlung zu Unrecht erhaltener Soforthilfen endet am 31. Dezember 2020.

 

Abschließend noch unser Hinweis, die Formulare gewissenhaft und vollständig sowie richtig auszufüllen, da falsche oder unrichtige Angaben strafrechtlich relevant sind und ggf. als Subventionsbetrug von den Strafbehörden verfolgt werden können.

Ermittlung des Liquiditätsengpasses – NRW-Soforthilfe 2020

Sollten sich darüber hinaus Fragen ergeben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Bleiben Sie gesund…

Ihr Team der Scholz GmbH & Co. KG

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Geschäftspartner,

 

nun ist es endlich soweit: die befristete Absenkung der Umsatzsteuersätze ist seit heute in Kraft und gilt – voraussichtlich – bis zum 31.12.2020.

Ob sich damit der von der Bundesregierung gewünschte „Wumms“ bei der wirtschaftlichen Entwicklung ergibt, wird sich noch zeigen müssen.

Jedenfalls sind mit der Absenkung der Umsatzsteuersätze – neben dem Aspekt des hohen Umstellungsaufwandes für eine relativ kurze Zeit – im Detail schwierige Einzelfragen verbunden.

Das Bundesfinanzministerium konkretisiert mit dem als Anlage beigefügten BMF – Schreiben alle wesentlichen Eckpunkte, welche Sie als Unternehmer und/oder Privatperson dazu wissen sollten.

 

Sollten sich darüber hinaus Fragen ergeben, sprechen Sie uns gerne an.

Befristete Senkung der Umsatzsteuer

Bleiben Sie gesund…

Kurz nach Pfingsten 2020 hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Konjunkturprogramm auf den Weg gebracht, damit die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Gang kommt. Das Programm beinhaltet sowohl Steuererleichterungen als auch Investitionsprogramme für den Konsum und die Produktion. Zudem hat der Bundesrat dem „Corona-Steuerhilfegesetz“ zugestimmt, wodurch u. a. der Umsatzsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie zeitlich befristet gesenkt wird.

 

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

 

  • Die Finanzverwaltung hat dazu Stellung bezogen, wie Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer zu berücksichtigen sind, das sich im Eigentum eines bzw. beider Ehegatten befindet. Auch die Nutzung in angemieteten Räumlichkeiten wurde betrachtet.

 

  • Beruflich veranlasste Umzugskosten sind Werbungskosten. Da sich mit Wirkung ab dem 1. Juni 2020 Änderungen im Bundesumzugskostengesetz ergeben haben, hat die Finanzverwaltung deutlich überarbeitete Pauschbeträge für umzugsbedingte Unterrichtskosten und sonstige Umzugsauslagen veröffentlicht.

 

  • Bei einer Betriebsveräußerung gegen Rentenzahlungen kann der Verkäufer den Veräußerungsgewinn nachgelagert versteuern. Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Schleswig-Holstein soll dieses Wahlrecht aber nicht bei einer Betriebsaufgabe gelten.

 

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für Juli 2020. Viel Spaß beim Lesen!

Infoblatt _ 07_2020

Wegen einer kurzfristigen EDV-Installation sind wir diesen Freitag, den 12.06.2020, nur bis 13 Uhr unter den gewohnten Wegen erreichbar.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

Auch in dieser Ausgabe stehen wieder Maßnahmen im Mittelpunkt, mit denen soziale und wirtschaftliche Härten infolge der Corona-Pandemie „abgefedert“ werden sollen. Hinzuweisen ist insbesondere auf die Erhöhung des Kurzarbeitergelds, Lockerungen beim Elterngeld und die Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer 2019.

 

Darüber hinaus ist in diesem Monat auf folgende Aspekte hinzuweisen:

 

  • Mehraufwendungen für einen behindertengerechten Um- oder Neubau eines Hauses oder einer Wohnung können grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein. Doch längst nicht alle Maßnahmen sind steuerlich begünstigt, wie ein Urteil des Finanzgerichts Münster zeigt.

 

  • Eine steuerbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Praxis setzt voraus, dass der Freiberufler seine Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellt. Eine starre zeitliche Grenze besteht hier aber nicht. Dementsprechend ist nach einem aktuellen Beschluss des Bundesfinanzhofs auch keine „Wartezeit“ von mindestens drei Jahren einzuhalten.

 

  • Das Finanzgericht Schleswig-Holstein hat jüngst eine ertragsteuerliche Organschaft versagt, weil eine Organgesellschaft den ihr gegenüber der Organträgerin zustehenden Anspruch auf Verlustübernahme nicht in ihrer Bilanz ausgewiesen hatte. Die später tatsächlich durchgeführte Erstattung war insoweit irrelevant.

 

Diese und weitere interessante Informationen finden Sie in der Ausgabe für Juni 2020. Viel Spaß beim Lesen!

Infoblatt 06_2020

#Corona #Solidarität

In diesen schweren Zeiten ist es uns ganz besonders wichtig, die schwächsten in unserer Gesellschaft nicht zu vergessen.

Wir haben daher heute als Zeichen unserer Solidarität eine Spende an die Bürgerstiftung Düsseldorf, sowie an die Obdachlosenhilfe 50:50 in Düsseldorf auf den Weg gebracht

#stayathome #bleiben sie gesund#

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Geschäftspartner,

 

auch heute morgen möchten wir Sie mit einem Auszug der aktuellen Änderungen rund um den Coronavirus informieren.

 

Zuschüsse/Liquiditätshilfen

 

Wie bereits in unseren letzten Informationen erwähnt, wird die Bundesregierung, sowie die Landesregierung NRW mit Zuschüssen/ Liquiditätshilfen kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, sowie Freiberufler in der Corona-Krise unterstützen.

 

Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor.

 

Die Landesregierung NRW stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro.

 

Damit das Geld so schnell wie möglich fließt, können Betroffene von diesem Freitag ab 12:00 Uhr an elektronische Antragsformulare online u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona finden.

 

Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet.

 

Kleinunternehmen, Angehörigen der Freien Berufe, und Solo-Selbständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

  • 9.000 Euro:      bis zu fünf Vollzeitbeschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro:    bis zu zehn Vollzeitbeschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro:   bis zu fünfzig Vollzeitbeschäftigte (Landesmittel)

Weitere Informationen (u.a. zu den Voraussetzungen der Soforthilfen) finden Sie unter: www.wirtschaft.nrw/corona.

 

Wir empfehlen Ihnen für die Anträge folgende Unterlagen parat zu haben:

 

  • Aktueller Handelsregisterauszug oder vergleichbare Unterlage
  • Gewerbeanmeldung (entfällt für Freiberufler)
  • Kopie des Personalausweises
  • Letztes Lohnjournal

 

Steuern

 

Über die umfangreichen Hilfsmaßnahmen im steuerlichen Bereich (u.a. Vordruck für Anträge auf Herabsetzung von Steuervorauszahlungen; Anträge aus zinslose Stundung von Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) hatten wir bereits in unseren letzten Mails informiert.

 

Nach unseren Informationen ist darüber hinaus geplant die monatlichen Abgabefristen bei der Lohnsteuer/ Umsatzsteuer bereits ab Februar 2020 (Umsatzsteuer) bzw. März 2020 (Lohnsteuer) auf Antrag auf quartalsmäßige Abgabefristen umzustellen.

 

Wir halten dies für sehr hilfreich, da dies auch die am 10. April 2020 fälligen Zahlungen zur Umsatzsteuer/ Lohnsteuer in die Zukunft verschieben würde.

 

Insoweit machen aus unserer Sicht derzeit Anträge auf zinslose Stundung der Lohnsteuer März 2020 bzw. Umsatzsteuer Februar 2020 (Dauerfristverlängerer) keinen Sinn.

 

Wir halten Sie hierzu natürlich auch laufend informiert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Geschäftspartner,

 

wir hoffen Sie und Ihre Familien sind nach wie vor gesund. Das ist dieser Tage das Wichtigste überhaupt.

 

Nachfolgend ein weiteres Update mit weiteren Informationen zur Corona Krise:

 

Möglichkeit der Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

 

Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Eingezogen werden sie von der gesetzlichen Krankenversicherung. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge stattdessen bis vorerst Mai, längstens Juni – zinslos – gestundet werden. Hier sind wir Ihnen bei der Antragsstellung gerne behilflich.

 

Quelle: https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/agenturmeldung?id=gkv-agenturmeldungen-8145

 

Nebenbeschäftigung während Kurzarbeit

 

Die Verlockung ist für viele Arbeitnehmer groß, sich eine Nebentätigkeit bei Kurzarbeit zu suchen. Bisher wird das Einkommen aus einem Zweitjob nicht in die Berechnung des Kurzarbeitergeldes einbezogen, wenn das Arbeitsverhältnis schon vor der Nutzung der Kurzarbeit bestand. Negativ wirkt sich eine Nebentätigkeit bei Kurzarbeit jedoch dann aus, wenn der entsprechende Arbeitnehmer die Tätigkeit erst im Laufe der Maßnahme aufnimmt, um auf diesem Wege die finanziellen Einbußen abzufangen.

 

Nun die erfreulichen Nachrichten!

 

Das sich noch im Gesetzgebungsverfahren befindliche Sozialschutz-Paket enthält auch eine Regelung zur Anrechnung des Entgelts aus systemrelevanten Branchen und Berufen während des Bezugs von Kurzarbeitergeld. So wird vorübergehend ein Verzicht auf die vollständige Anrechnung des Entgelts aus einer während Kurzarbeit aufgenommenen Beschäftigung auf das Kurzarbeitergeld ausgeübt, um Anreiz zu schaffen auf freiwilliger Basis vorübergehend Tätigkeiten in systemrelevanten Bereichen (z.B. der Landwirtschaft) aufzunehmen. Laut Gesetzesbegründung zählen die Ordnungs- und Sicherheitsbehörden, Energie und Wasserversorger, der Transport- und Personenverkehr aber auch die Aufrechterhaltung von Kommunikationswegen, das Gesundheitswesen mit Krankenhäusern und Apotheken aber auch die Land- und Ernährungswirtschaft und die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln zu den systemrelevanten Bereichen.

 

Quelle: https://www.bstbk.de/downloads/FAQ-Katalog_zur_Corona-Krise.pdf

 

Da sich die Soforthilfen aktuell noch im Gesetzgebungsverfahren befinden, sind Änderungen möglich.

 

Bitte beachten Sie, dass es sich hier immer um die aktuellen Informationen handelt. Da diese sich rasch ändern, übernehmen wir keinerlei Haftung.

 

Nach wie vor gilt selbstverständlich: Sprechen Sie bitte mich und meine Kollegen bei evtl. Fragen an. Wir sind jederzeit für Sie und Ihre Anliegen/ Fragen erreichbar.

 

Bleiben Sie gesund + HG